Texte

Bild-13Ähnlich wie Bilder können auch Texte dazu anregen, sich vertieft mit eigenem Erleben auseinanderzusetzen, sich in Frage zu stellen und neue, bisher nicht belebte Bereiche der eigenen Seele wahrzunehmen. Sie sind eingeladen, hier weiterzulesen …

Innerer Weg

Man muss den Dingen

die eigene, stille,

ungestörte Entwicklung lassen, die tief von innen kommt

und durch nichts gedrängt

oder beschleunigt werden kann;

→ Mehr

Kein Wasser, kein Mond

Als die Nonne Chiyono unter Bukko von Engaku Zen studierte, war sie lange Zeit unfähig, die Früchte der Meditation zu

ernten. Schließlich, in einer Mondnacht, holte sie Wasser in einem alten Eimer, der mit Bambus zusammengebunden war. Der Bambus riss, und der Boden fiel aus dem Eimer, und in diesem Augenblick wurde Chiyono befreit!

→ Mehr

 

C.G.Jung, GW, Band 18/2, §1095 ff.

… Die Individuation entzieht den Menschen der persönlichen Einstimmigkeit und damit der Kollektivität. Das ist die Schuld, die der Individuierte der Welt hinterlässt und die er einzulösen sich bemühen muss. Er hat an Stelle seiner selbst ein Lösegeld zu zahlen, das heißt, er muss Werte hervorbringen, die seine Abwesenheit in der kollektivpersönlichen Atmosphäre äquivalent ersetzen.

→ Mehr

 

Leonard Cohen: “Anthem”. Live in London 2008

The birds they sang at the break of day Start again I heard them say Don’t dwell on what has passed away or what is yet to be.

→ Mehr

 

Innerer sicherer Ort

Ich möchte Sie einladen, die Übung des sicheren inneren Ortes zu machen. Lassen Sie Gedanken oder Vorstellungen oder Bilder aufsteigen von einem Ort, an dem Sie sich ganz wohl und geborgen fühlen … Dieser Ort kann auf der Erde sein, er muss es aber durchaus nicht. Er kann auch außerhalb der Erde sein.

→ Mehr

 

Maol a Chliobain

Vorzeiten lebte eine Witwe, und sie hatte drei Töchter; die sagten zu ihrer Mutter, sie wollten ausziehen, ihr Glück zu machen…

→ Mehr

Schale der Liebe

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal,
der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt,
während jene wartet, bis sie gefüllt ist…

→ Mehr

Ohne zu lügen

 

Schaffe in mir Gott ein neues Herz

das alte gehorcht der Gewohnheit…

→ Mehr

 

Die unwürdige Greisin von Bertold Brecht

Meine Großmutter war zweiundsiebzig Jahre alt, als mein Großvater starb. Er hatte eine kleine Lithographenanstalt in einem badischen Städtchen und arbeitete darin mit zwei, drei Gehilfen bis zu seinem Tod. Meine Großmutter besorgte ohne Magd den Haushalt, betreute das alte, wacklige Haus und kochte für die Mannsleute und Kinder.Sie war eine kleine, magere Frau mit lebhaften Eidechsenaugen, aber langsamer Sprechweise. Mit recht kärglichen Mitteln hatte sie fünf Kinder großgezogen von den sieben, die sie geboren hatte. Davon war sie mit den Jahren kleiner geworden…

→ Mehr